„Gemeinsam, innovativ und eigenverantwortlich“ - Interkommunales und bürgerschaftliches Netzwerk der Zusammenarbeit zur Versorgung und Kommunikation in der Region

Mit dem Leitprojekt wird die Entwicklung der Gemeinden in Verflechtungsräumen bzw. Versorgungsbereichen angestrebt und damit interkommunale Zusammenarbeit sowie strategische Partnerschaften zum gegenseitigen Vorteil. Insbesondere die prognostizierte demografische Entwicklung und die vorhandene Siedlungsstruktur erfordern nachhaltige Lösungen und eine Mobilisierung aller Kräfte, um auch künftig handlungsfähig zu sein und die Attraktivität und die Lebensqualität in unserem ländlichen Raum (für alle Generationen und Kulturen) weiter zu entwickeln. Dazu ist es wichtig, die Erreichbarkeit der Daseinsvorsorgeeinrichtungen sicherzustellen (auch barrierefrei), die Funktionsfähigkeit der Zentralen Orte als Ankerpunkte zu sichern und Eigengestaltungskräfte im ländlichen Raum und Entwicklungschancen kleiner Gemeinden stärker zu nutzen. Durch die Einbeziehung der Bürger sollen Mitgestaltung, Aktivitäten vor Ort und die Übernahme von Eigenverantwortung angeregt und gefördert werden, um den angeschobenen Prozess auf nachhaltige Füße zu stellen. Die Etablierung einer Kultur der Kooperation und des Dialogs ist ein stetiger Prozess und bedarf intensiver Unterstützung. Durch Information, Kommunikation und Beratung soll dies gelingen. Dabei stützt sich das Projekt vorwiegend auf die erfassten Daten des MORO-Projektes und schreibt diese fort.

Ziele des Projektes:

  • Entwicklung von Verflechtungsräumen und Aufbau dauerhafter, lebendiger Netzwerkstrukturen zur Sicherung d. Daseinsvorsorge
  • Lösen künftiger Herausforderungen über Einzelinteressen hinweg und gemeinsam mit den Bürgern
  • Aktivierung der Bevölkerung und Förderung von Eigenverantwortung, bürgerschaftlichem Engagement und Nachbarschaftshilfe

Teilprojekte:

Kooperationsprojekte:


"Wir mischen mit"– Mitbestimmung und Mitgestaltung von Kindern und Jugendlichen

Mit dem Leitprojekt sollen in der Region konkrete Partizipations- bzw. Beteiligungsangebote für Kinder und Jugendliche geschaffen bzw. weiterentwickelt werden. Dazu wollen wir K+J dafür interessieren bzw. befähigen, sich aktiv in gesellschaftliche Prozesse in der Region einzubringen, ihre Zukunft mitzugestalten und Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen. Dafür sollen nachhaltige Strukturen aufgebaut werden, um Jugendbeteiligung dauerhaft zu verankern und zu festigen sowie den Austausch und die Vernetzung untereinander zu organisieren. Jugendwerkstätten bieten dafür die Plattform und die Möglichkeit eigene Projektideen zu entwickeln sowie Mitstreiter für die spätere Umsetzung zu finden. Mit der Schaffung eines Jugendbeirates und eines Jugendfonds können K+J über die Förderung eigener Projekte und die Verteilung von Mitteln selbst entscheiden. Die Verknüpfung des LEADER-Beirats mit dem LAP-Jugendbeirat wird angestrebt; ebenso Ansätze, die Vernetzungen zwischen den Generationen und Austausche zwischen den Kulturen zu fördern.

Ziele des Projektes

  • Etablierung partizipativer Angebote für Kinder und Jugendliche
  • Stärkung der Eigenverantwortung durch Mitbestimmung und Mitgestaltung
  • Verständigung zwischen Generationen und Kulturen
  • Stärkung des Demokratiegedankens
  • Steigerung der Lebensqualität für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum
  • Bindung an die Region/ Verwurzlung mit der Region und Förderung des Bewusstseins, sich auch im Erwachsenenalter für die Gesellschaft (vor Ort) zu engagieren

Teilprojekte:

Kooperationsprojekte:


"Erlebnis Saaleland“ – Nachhaltige  Tourismusentwicklung durch die Schaffung und die Vernetzung erlebbarer, regionaler Produkte

Unsere ländliche Region ist sehr reich an natürlichen und bedeutenden kulturhistorischen Besonderheiten, die zum Teil deutschlandweit einzigartig sind, aber noch nicht ausreichend inszeniert werden. Andererseits verfügt die Region über vielfältige und hochwertige regionale Produkte (Porzellan, Keramik und Glas sowie kulinarische Produkte).

Mit diesem Projekt soll die „Bündelung“ der Akteure und damit die Vernetzung von unterschiedlichen Ressourcen - insbeson­dere auch fachlicher Kompetenzen - erreicht und die Chancen zur Entwicklung innovativer, erlebbarer touristischer Angebote in der Region genutzt werden. Die schrittweise und nachhaltige Verfolgung einer Markenentwicklung soll das Profil der Region gezielt schärfen und Alleinstellungsmerkmale entwickeln. Dabei soll es gelingen, die Herstellungsqualität der Produkte auch auf die touristischen Angebote zu übertragen, diese durch Authentizität, Individualität und Nachhaltigkeit auszuzeichnen und damit den gestiegenen Anforderungen und Wünschen der Gäste an ländliche Tourismusregionen zu entsprechen. Mit dem Thema „Thüringer Tischkultur“ sollen einzelne regionale Produkte zu einem stimmigen Gesamtangebot verbunden werden. Dies ermöglicht die Entwicklung neuer innovativer Angebote, welche über die Grenzen des Freistaates Thüringens ausstrahlen. Die zu entwickelnde Marke bildet aufgrund ihrer Verbindungen und Vernetzungen der verschiedenen Ebenen ein einzigartiges Angebot in Deutschland, welches den Gästen ein besonderes Erlebnis bietet.

Ziele des Projektes

  • Steigerung der Wertschöpfung und Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe
  • Schaffung und Vernetzung erlebbarer, marktfähiger Angebote mit Alleinstellungscharakter
  • gemeinsame Vermarktung unter der Marke und dem CD „Saaleland“ und Entwicklung von Unterthemen zu einer Marke, Qualitätssteigerung in allen Bereichen des HF (Qualitätsgarantie)
  • Förderung des Bewusstseins für regionale Produkte der Region und Aufbau einer regionalen Identität

Teilprojekte:

Kooperationsprojekte:

 

Genussoffensive - Erschließung des Wertschöpfungspotentials regionaler Produkte

Die Region ist gekennzeichnet durch leistungsstarke Landwirtschaft, die ökonomische und ökologische Herausforderungen zunehmend durch Diversifizierungen, wie Bioenergie oder Direktvermarktung meistern muss. Allerdings liegen hier noch große Potenziale in der Wertschöpfungstiefe und -vielfalt.

Aufgabe ist deshalb die gezielte Verbindung von regionalen Produkten (und damit ihrer Produzenten) zum Zwecke der Entwicklung und Vermarktung regionaltypischer, identitätsstiftender, durch Veredelung wertschöpfungstiefer Produkte der regionalen Landwirtschaft. Die Palette der regionalen Produkte zu erweitern, aufeinander abzustimmen sowie gegenseitig oder gemeinsam zu vermarkten, um das Veredelungspotenziale innerhalb der Region, zur Einkommensstabilisierung sowie direkten bzw. indirekten Stabilisierung der Beschäftigung zu nutzen. Dabei sollen große und kleine Erzeuger miteinander kooperieren und auch fast vergessene, traditionelle Produkte wieder in Wert gesetzt werden. Innovative Ideen für „erlebbare Produkte“ steigern die touristische Attraktivität. Hochwertige, gesunde Nahrungsmittel aus der eigenen Region haben zudem einen hohen Identifikationswert und können Botschafter zwischen Land und Stadt sowie für ein positives Image der heimischen Landwirtschaft und des Berufsfeldes sein. Nicht zuletzt soll das Projekt vor allem durch die Nutzung von Streuobst und die wirtschaftliche Stärkung der Weidetierhaltung die Grünlandregion erhalten und die regional bedeutsame Kulturlandschaft schützen.

Ziele des Projektes

  • Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe und Steigerung Wertschöpfung
  • Verarbeitung/Veredlung zu regional- typischen Premiumprodukten
  • gemeinsame Vermarktung/ Marketing
  • Förderung regionaler Identität
  • Verknüpfung mit anderen Bereichen (Tourismus, Stadt/ Land/ Gesunde Ernährung)

Teilprojekte:

Kooperationsprojekte:


„Alternativ und innovativ in die Zukunft“ – Von der Bioenergieregion zur Erneuerbare-Energien-Region

In letzten Jahren sind in der Region Projekte und Kompetenzen gewachsen, die die Region im Bereich Bioenergie über die Grenzen hinweg bekannt gemacht haben.

Dezentrale regenerative Energieerzeugung und Nutzung mittels innovativen Vermarktungsstrukturen bürgen für Wertschöpfung vor Ort. Regionale Potentiale und Ressourcen gilt es zu heben. Der Erfolg der Energiewende kann nur durch Akzeptanz und durch Teilhabe der Bürger gelingen. Viele Gründe sprechen dafür, weiterhin einen konsequenten Weg des effizienten aber auch standortangepassten Ausbaus mit EE zu beschreiten.

Dafür bedarf es eines kompetenten „Kümmerers“, der das etablierte Bioenergie-Netzwerk erweitert und eine neutrale und ganzheitliche Beratung und Begleitung umsetzt, die interregionale Zusammenarbeit fördert, den konsequenten EE Ausbau im Bereich der Wärmenutzung unterstützt sowie die Nutzung der Potentiale biogener Reststoffe und alternativer Energiepflanzen anregt. Ein hohes Wertschöpfungspotential schlummert in der Erzeugung und Vermarktung von regionaler Energie aus dem Bestand der EE-Anlagen mit post-EEG Perspektiven, für ein planvolles Vorgehen in der Region soll ein Klimaschutzkonzept sorgen. Ein geschärftes Bewusstsein und Wissen der Menschen entwickeln lokale Initiativen und Ideen, die überregionale Vernetzung und Zusammenarbeit fördert den Transfer von Wissen in die Region sowie aus deren Grenzen hinweg.

Ziele des Projektes

  • Steigerung Akzeptanz EE
  • Regionale Wertschöpfung durch EE und Teilhabe
  • Nutzung der regionalen Ressourcen
  • Förderung des Bewusstseins zur Energiewende
  • Energieeinsparung und Effizienzsteigerung
  • Reduzierung CO2-Emissionen
  • Langfristig: 100% EE Region

 

 Teilprojekte:

Kooperationsprojekte:

 

 

 

         

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Hier investieren Europa und der Freistaat Thüringen in die ländlichen Gebiete.